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Neuer Betriebskostenspiegel
In Deutschland mussten
im Jahr 2007 durchschnittlich 2,78 Euro pro
m² Wohnfläche im Monat für die so genannte zweite Miete gezahlt
werden. Das ist das Ergebnis aus dem aktuellen Betriebskostenspiegel,
den der Deutsche Mieterbund auf Grundlage der Abrechnungsdaten des
Jahres 2007 vorgelegt hat. Für eine 80 m² große Wohnung mussten bei
Anfallen aller Betriebskosten € 2.668,80 aufgebracht werden.
Der Betriebskostenspiegel ist ein Transparenzinstrument für
Wohnungssuchende und für mehr als 21 Millionen Haushalte, die
jährlich Betriebskostenabrechnungen erhalten. Die Vorteile des Betriebskostenspiegels sind:
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Mieter können überblicken, ob Kosten der Höhe nach
plausibel sind.
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Wohnungssuchende können vor
Abschluss eines Mietvertrages erkennen, ob die vorgegebenen
Vorauszahlungen realistisch sind, bzw. sie erhalten Informationen,
mit welcher Gesamtmietbelastung tatsächlich zu rechnen ist.
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Bei Überprüfung einer Abrechnung bietet
der Betriebskostenspiegel Anhaltspunkte
für überhöhte oder unwirtschaftliche Kostenpositionen.
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Vermieter haben die Möglichkeit,
Ausreißerpositionen zu erkennen, vergleichsweise hohe Ausgaben für
einzelne Betriebskostenarten zu identifizieren und ggf. Maßnahmen
zur Kostenreduzierung einzuleiten.
Abweichungen von den Durchschnittswerten des Betriebskostenspiegels
können Anlass sein, Kostenpositionen genauer zu
überprüfen. Das gilt insbesondere dann, wenn die Abrechnung Werte
ausweist, die mehr als 10 Prozent über den Daten des
Betriebskostenspiegels liegen. In diesem Fall sollten zusätzliche
Erläuterungen abgefragt oder Einblick in Rechnungsunterlagen
gefordert werden.
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